Fulminanter Schlussakkord

Jahresabschluss – „Madman Bluesband“ reißt im Kulturcafé Zuhörer von den Sitzen

Für Bluesfans war der Auftritt der Madman Bluesband im Kulturcafé ein Muss. Wenn Sänger Tom Kunzmann und seine Mannen spielten, blieb im Publikum kaum einer sitzen.  Foto: Alexander Heimann

Für Bluesfans war der Auftritt der Madman Bluesband im Kulturcafé ein Muss. Wenn Sänger Tom Kunzmann, Foto, und seine Mannen spielten, blieb im Publikum kaum einer sitzen.  Alexander Heimann

Die „Madman Bluesband“ gastierte zum Jahresabschluss im Kulturcafé. Klassiker des Blues und kraftvolle Beats kamen beim Publikum gut an.

GROSS-GERAU. Das Beste sei die Mundharmonika, die „Bluesharp“, meinte eine Besucherin entzückt: Wenn Tom Kunzmann, Sänger der Madman Bluesband, das kleine Instrument mit den Händen umfasste, die Augen schloss und die Songs mit langgezogenen Tönen untergelegte, ging der Sound wohl jedem unter die Haut.

 „Devil cheek to cheek“ klang teuflisch gut. Stephan Stadtler, der seine Laufbahn am Piano begann und mittlerweile mit namhaften Künstlern gearbeitet hat, ließ virtuos den Bass vibrieren, Torsten Hamm spielte die Gitarre mit einer Souveränität, als sei sie ein Teil von ihm, und am Schlagzeug schuf Manfred Detzner aus Speyer einen kraftvollen Rhythmus. Mit Leib und Seele dem Blues hingegeben sind alle vier Musiker seit Jahrzehnten. Sie spielten auch bekannte Songs wie z.B. „Thrill is Gone“ von B.B.King. Eindrucksvoll melancholisch und lebenserfahren akzentuierte Sänger Tom Kunzmann.

Im schummrigen Saal wippte das Publikum selbstvergessen mit, ließ sich in den Rhythmus der Songs fallen. Wenn die Gitarre jaulte, das Schlagzeug bebte und Kunzmann einen Hauch Whiskyflair in seinen Gesang legte, war die Stimmung auf der Bühne und im Saal perfekt. Der Blues vereinte Zuhörer und Musiker, dem Applaus gesellte sich johlende Begeisterung bei. Und Walter Seeger, der das Konzert eröffnet hatte, blieb mit drei Mitstreitern erneut bis zum Ende dabei, hielt die famose Band und das hingerissene Publikum fotografisch fest.

 


 

Madman Bluesband und Rodeodrifters im Doppelpack                          28. Sept. 2013

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Aber bald stellte sich heraus, dass die Musik genau so gut zusammenpasste, wie es “Madman”-Sänger Tom Kunzmann in der Begrüßung versprochen hatte. Rund vier Stunden lang dauerte das Konzert mit je zwei Auftritten der Bands im Wechsel. Und die Zuhörer im fast ausverkauften Vereinsheim des FC Alemannia hatten sichtliches Vergnügen. Mit Tom Kunzmann (Gesang/Mundharmonika), Torsten Hamm (Gitarre/Gesang), Stephan Stadtler (Bass) und Manfred Detzner (Schlagzeug) gaben die “Madmen” klanggewaltig mit vielen eigenen Stücken schon einmal die Richtung vor, die vom ländlichen Blues aus Louisiana bis zum harten Rock reichte. Das kam auch in den Titeln zum Ausdruck, zum Beispiel “I Got No Lady Luck” oder “By The Riverside”, “Treat Him Nice And Easy” bis zur Schlussnummer “She Kicked Me out”. Dazwischen auch eine Komposition von Buddy Guy mit dem legendären Titel “Mary Had a Little Lamb”.

Musikalisch ging’s so auch weiter im zweiten Auftritt, in dem wieder eine ganze Reihe eigener Stücke auf dem Programm standen, darunter “Cruising”, “Lazy” oder auch “Don’t Want Too Much“. Mit einem virtuosen Gitarrensolo von Torsten Hamm, das mit Extra-Beifall auf offener Szene bedacht wurde – von B.B. Kings “Woke Up This Morning” und “Red House” von Jimi Hendrix.


“Wie ein Wochenende im Urlaub”

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Mit Klassikern und eigenen Stücken unterhielt die „Madman Bluesband“ das Publikum im Birkengarten. Im Birkengarten neben dem Vogelpark wurde in Lorsch von Freitag bis Sonntag das erste Birkengarten-Festival gefeiert. Es war ein Wochenende für die ganze Familie mit bunt gemischtem Programm.Dicht bevölkert war das Freizeitgelände Birkengarten in Lorsch an allen drei Tagen des ersten Birkengarten-Festivals.

Da gab es groovigen Blues von der „Madman Bluesband“, melodischen Songwriter-Pop von Newcomerin „Lilou & Band“, gemütliche Akustik-Songs von „Woluwi“, oder Schlager und alte Hits auf großartige Weise neu interpretiert von Harald Krüger und Walt Bender.


Die Madman Bluesband begeistert mit eigenen, aber auch mit gecoverten Blues-Stücken in Wattenheim.

Wattenheim. In der Kulturscheune bei Eva und Adrian Steier-Berz hat die Madman Bluesband zum ersten Mal zur Frühschoppenzeit Stimmung gemacht. Das kam gut an, wie die zahlreichen Gäste bei der Offenen Bühne bewiesen. Mit fröhlichem Augenzwinkern begrüßte Frontmann Tom Kunzmann Freunde der Band und des Blues aus der Region – und darunter sogar Gäste aus Norwegen.

Die Zuhörer erlebten in Wattenheim drei unterhaltsame Stunden mit Musik aus rund 80 Jahren Musikhistorie – vom ländlichen Blues mit schwerem Beat und fröhlichem Blick zur Hillbilly-Musik bis zum leichteren urbanen Boogie mit rockigen Riffs auf der Elektrogitarre.

Viele eigene Stücke hat die Band um Tom Kunzmann (Gesang und Mundharmonika), Torsten Hamm (Gitarre, Gesang), Stephan Stadtler (Bass) und Manfred Detzner (Schlagzeug) im Repertoire. Das ging schon los mit dem fast programmatischen Titel “Life Can Be So Easy”, was zum frühsommerlichen Sonnenschein passte, und setzte sich fort mit “By the Riverside”, “Cruising”, “Cross Over The Dark Blue Sea” und “That’s Why I’m Moving” bis hin zum Titelsong “Mr. Madman”.

Eine tiefe Verbeugung vor dem Sänger und Blueskomponisten Buddy Guy machte die Band mit “Mary Had A Little Lamb”, dem ersten Satz, der aus Edisons Tonträger erklang. Weiter ging es unter anderem mit “Walking Blues” von Robert Johnson und “Tulsa Time” von Don Williams bis zu B.B. Kings “Woke Up This Morning”.

Auch die rebellische Seite des Blues machte die Band hörbar mit den Titeln “Outcast” und “Riot On Cell Block No. 9”, etwas versöhnlicher klangen dann die Schlussnummern “Don’t Want Too Much” und “Ain’t No Cure Can Save My Soul”. Mit “Dust My Broom” erfüllte die Band am Ende die Zugabewünsche, die die vielen Zuhörer mit einem langen Schlussapplaus forderten. eib

© Südhessen Morgen, Freitag, 05.07.2013

29. April 2013  | mpr


Madman Bluesband feiert gelungenes Comeback

Konzert – Formation beendet mit dem Auftritt im Vereinsheim des FC Alemannia Groß-Rohrheim jahrelange Pause

Vorwiegend aus der eigenen Feder stammen die Stücke, die die Madman Bluesband am Samstagabend im Vereinsheim des FC Alemannia Groß-Rohrheim spielte. 

Tom Kunzmann, der in der Groß-Rohrheimer Musikszene wahrlich kein Unbekannter ist, feierte im gut besuchten FCA-Vereinsheim das Comeback seiner Madman Bluesband.. Nach langjähriger Pause hatte sich das Quartett wieder zusammengefunden und präsentierte souveränen Blues, vorwiegend aus eigener Feder. Teilweise mit Einflüssen aus der Country- und Rockmusik begeisterten die vier Männer das Publikum. Schon bei den ersten Songs gaben sie richtig Gas, zeigten sich mit virtuosen Bassläufen und detaillierten Gitarrensolos. Mit Leidenschaft wurde die Bluesharp gespielt, und das Schlagzeug sorgte für den richtigen Rhythmus. Jubelrufe und laute „Yeah“- und „Jiiiha“-Rufe aus dem Publikum zeugten von der Begeisterung der Zuhörer.

Es herrschte eine positive und gemütliche Stimmung in der kleinen Vereinsgaststätte, in der die Blues-Fans mit Kaltgetränken und belegten Brötchen während des Konzerts verköstigt wurden.

Alte Madman Songs wie „She kicked me out“, sowie recht neue Stücke von Songwriter Tom Kunzmann wurden dargeboten. Lieder mit den Titeln „Cruising“ oder „By the riverside“, bei denen die Musiker auch lobende Worte für Monica Kunzmann fanden, die an den Texten beteiligt war. Aber auch die typischen Blueskracher wie „Woke up this morning“ von BB King oder „Walking Blues“ von Robert Johnson wurden gespielt.

Als Support und Anheizer für die Madman Bluesband trat Sänger Kunzmann mit einem weiteren Musikerkollegen auf. Peter Müller aus Bensheim an der Gitarre und er am Gesang spielten beide traditionelle Bluesstücke, die etwas ruhiger waren als die der Band. Und auch hier tauchten wieder Songs von Blueslegende Robert Johnson auf, der im August 1938 mit nur 27 Jahren an den Folgen einer Syphilis starb. Seine Musik aber lebt weiter und war ein fester Bestandteil im Programm der Madman Bluesband.

Die Madman Bluesband ist wieder da.

 

 

 

 

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